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Vergangenheit holt Banken ein – Mitwirkung an Rentenmodellen bleibt nicht folgenlos

Prüfen Schaden durch Clerical Medical

Klagen gegen Kreditinstitute erhoben.

München, den 05.10.2009. Die Rechtsanwälte Wilhelm Lachmair & Kollegen berichteten schon früh über die wichtige Rolle, die deutsche Kreditinstitute bei dem Verkauf britischer Lebensversicherungsverträge der Clerical Medical Investment Group Ltd. von Anfang spielten. Ohne die bereitwillige Beteiligung gerade deutscher Landesbanken wäre es Clerical Medical nicht möglich gewesen, in diesem großem Umfang Versicherungsverträge auf Kreditbasis in Deutschland zu verkaufen. Heute erinnern sich die Kreditinstitute nur ungern an diese unrühmliche Vergangenheit, ihrer Verantwortung können sie sich aber nicht dauerhaft entziehen.

Insbesondere folgende Rentenmodelle waren ohne die Beteiligung einer deutschen Bank gar nicht möglich:

Die Sicherheits-Kompakt-Rente (SKR) bzw. Schnee-Rente, die System-Rente, die Individual-Rente, die LEX-Konzept Rente, der Europlan, die Novarent, der Profit-Plan, die Private Sicherheits Rente (PSR) und Private BestAge.

Dabei hätten die Banken, vor allem die Landesbanken, durchaus erkennen können, wie unsicher und teilweise aussichtslos die Rentenmodelle waren, für die sie ihre Darlehen zur Verfügung stellten. Die Geschädigten können vor diesem Hintergrund auch über ein Vorgehen gegen die Kreditinstitute ihre Situation häufig verbessern. Die Rechtsanwälte Wilhelm Lachmair & Kollegen konnten dazu schon wiederholt über konkrete Erfolge berichten, die für Geschädigte diverser Rentenmodelle gegenüber den Banken erzielt wurden.

Dem liegen eine Reihe verschiedener rechtlicher Ansatzpunkte zugrunde, die teilweise auch zu einer Rückabwicklung des gesamten Geschäfts zu Lasten des Kreditinstituts führen können. Einige Banken, auch Landesbanken, begegnen dieser Situation bisher durchaus konstruktiv und bieten Zugeständnisse an, über die vielfach eine einvernehmliche Erledigung herbeigeführt werden kann.

Viele Kreditinstitute verweigern sich aber auch der Suche nach außergerichtlichen Lösungen. Die Rechtsanwälte Wilhelm Lachmair & Kollegen haben daher in den letzen Wochen für ihre Mandanten eine zweistellige Zahl von Klagen gegen diverse Banken erhoben. Betroffen sind davon beispielsweise die Bayerische Landesbank, BayernLB, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Apo Bank, die DSL Bank und die Baden Württembergische Landesbank, BW Bank. Soweit bisher vor Gericht über die Klagen verhandelt wurde, ergab sich eine Bestätigung der für die Mandanten vertretenen Rechtsauffassung. Die Rechtsanwälte Wilhelm Lachmair & Kollegen erwarten daher demnächst erste positive Urteile, sofern die betroffenen Kreditinstitute nicht doch noch akzeptable Vergleichsvorschläge unterbreiten sollten.

Dazu sei daran erinnert, dass es in manchen Fällen bereits gelungen ist, die Bank nicht nur zur Übernahme des gesamten zukünftigen Risikos aus einem Rentenmodell zu veranlassen, sondern auch noch zu einer Erstattung eines erheblichen Teils der bisherigen Zinszahlungen.

All denjenigen, die durch den Erwerb eines Versicherungsvertrags der Clerical Medical auf Kreditbasis einen Schaden erlitten, kann daher nur empfohlen werden, auch ihre rechtliche Situation gegenüber der finanzierenden Bank kompetent überprüfen zu lassen. Neben den bereits vielfach erörterten Schadensersatzansprüchen gegenüber Clerical Medical selbst besteht häufig auch die Möglichkeit, durch ein Vorgehen gegen das Kreditinstitut den entstandenen Schaden zu verringern.

Ansprechpartner sind Rechtsanwalt Tobias Pielsticker und Rechtsanwalt Urban Schädler.