PerformancePlus- Rechtsprechnung des BGH hilft Anlegern zu Schadenersatz und weitergehenden Ansprüchen

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PerformancePlus-Rente – Schadensersatz und Erfüllungsanspruch auch für Rentaplan-Anleger

Von CMI zu scottish Widows

PerformancePlus Rente: Vertriebsgesellschaft schreibt Anleger an - Schadenersatzurteile des BGH auch für diese Fallkonstellation - Erfüllungsansprüche möglich - was geht gegen die Finanzierungsbanken?

 

München, 09.11.2012 – „RENTAPLAN – einfach clever vorsorgen“ lautete  das Motto der Vertriebsgesellschaft, die im letzten Jahrzehnt hunderten Anlegern Rentenmodelle wie die PerformancePlus Rente verkauft hat. Gegen hohe Gebühren wurden den Anlegern Kredite vermittelt und damit Policen der Clerical Medical Investment Group Limited (CMI) und später auch der Royal London Mutual Insurance Society Limited (Royal London) erworben. Die prognostizierten Renditen erwiesen sich als unrealistisch und die Anleger blieben auf immensen Schulden sitzen.

Rentaplan schreibt eigene Anleger an

Umso sonderbarer muss es für die geschädigten Anleger erscheinen, wenn sie nun nach Jahren massiv von der Rentaplan angeschrieben und zur Geltendmachung von Schadensersatz gegen die Clerical Medical aufgefordert werden. Angeblich ausschlaggebend für diese späte Fürsorge ist, dass sich im Juli 2012 der Bundesgerichtshof mit den Schadensersatzforderungen gegen die Clerical Medical auseinandergesetzt hatte.

Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes gegen Clerical Medical

In mehreren von der Münchner Kanzlei Rechtsanwälte Wilhelm Lachmair & Kollegen vor den BGH gebrachten Schadensersatzprozessen wurden schwere Beratungspflichtverletzungen der Versicherungsgesellschaft festgestellt. Insbesondere die bei Abschluss der Versicherung gemachten Renditeprognosen seien zu hoch angesetzt gewesen. Die dort federführenden Rechtsanwälte Tobias Pielsticker und Urban Schädler sprachen nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 11. Juli 2012 von einem Grundsatzurteil, auf welches die vielen von ihnen vertretenen Anleger lange gewartet hätten. Diese Einschätzung hat sich als zutreffend erwiesen, in den letzten Monaten konnten die Rechtsanwälte Wilhelm Lachmair & Kollegen bundesweit hohe Schadensersatzzahlungen für geschädigte Clerical Medical Anleger durchsetzen.

 

Anschreiben der Rentaplan viel zu spät

Für die betroffenen Rentaplan-Anleger erweist es sich als fatal, dass die Rentaplan so lange wie möglich keine Zweifel am eigenen Rentenmodell hat aufkommen lassen. Besonders Anleger, die schon vor dem Jahr 2003 die PerformancePlus Rente abgeschlossen haben, sehen sich zehn Jahre später mit der teilweisen Verjährung ihrer Ansprüche gegen die CMI konfrontiert, wenn sie nicht rechtzeitig verjährungshemmende Maßnahmen ergriffen hatten. Das verspätete Engagement der Rentaplan hilft diesen um ihr Vermögen gebrachten Anlegern nicht mehr und erscheint alles andere als uneigennützig.

Schadensersatzansprüche bei PerformancePlus Rente

Für viele geschädigte Rentaplananleger bestehen nach den Urteilen des Bundesgerichtshofes gute Chancen auf Schadensersatz gegen die Clerical Medical. Anleger können gegen die Versicherungsgesellschaft eine vollständige Rückabwicklung der PerformancePlus-Rente einklagen und so gestellt werden, als hätten sie sich nie auf dieses Modell eingelassen.

Anspruch auf Auszahlung der vereinbarten Rente

Darüber hinaus kommt für viele PerformancePlus-Rente-Anleger ein Erfüllungsanspruch auf die Auszahlung der vereinbarten monatlichen Rente in Frage, der den Wert der verbliebenen Police oft weit übersteigt. Der Erfüllungsanspruch gegen die CMI kommt insbesonders für Anleger in Betracht, die die PerformancePlus Rente schon im Jahr 2003 oder früher abgeschlossen haben. „Der Anspruch auf Zahlung von vorbehaltlos vereinbarten Auszahlungen kann selbst dann noch bestehen, wenn Schadensersatzansprüche gegen die CMI schon verjährt sind. Auch Anleger, die ihr Rentaplan-Modell schon vor dem Jahr 2003 abgeschlossen haben, sollten ihre Ansprüche aus diesem Grund individuell und unabhängig prüfen lassen“, so Rechtsanwalt Forster von der Kanzlei Lachmair& Kollegen.

Schadensminderung gegenüber Banken

Unabhängig von einem Vorgehen gegen die beteiligte Lebensversicherung sollte in jedem Fall auch ein Vorgehen gegen die finanzierenden Banken erwogen werden, um auch auf diesem Wege rechtzeitig die Verluste zu verringern. Selbst wenn Ansprüche gegen die Clerical Medical verjährt sein sollten, kann hier meist noch eine deutliche Reduzierung der Darlehensschulden erreicht werden. Darüber hinaus empfiehlt sich eine Prüfung von Ansprüchen gegen die finanzierenden Banken insbesonders auch für neuere PerformancePlus-Renten, bei denen eine Royal London-Police erworben wurde.

Unabhängige Beratung und Vertretung

Allen geschädigten PerformancePlus-Rente-Anlegern kann deshalb nur dringend empfohlen werden, sobald wie möglich den Eintritt der Verjährung zu verhindern und Ansprüche gegen Banken und Versicherungen von unabhängiger Seite prüfen zu lassen. Wegen der Komplexität der Rechtsmaterie und der schwierigen Prozessführung gegen internationale Großkanzleien ist eine Beratung durch erfahrene Kapitalmarktanwälte zu empfehlen, von denen sich der Anleger insbesondere sicher sein sollte, dass sie nicht im Lager der Versicherer stehen und unabhängig von deren Interessen beraten können.

Gerne stehen und hier im Hause Herr Rechtsanwalt Pielsticker, Herr Rechtsanwalt Forster und Herr Rechtsanwalt Schädler zur Verfügung.

 

Weitere Hinweise zu Schadensersatzansprüchen und Verjährungseintritt bei der PerformancePlus Rente finden Sie auf:

 

 www.ra-lachmair.de und www.rentenmodell-hilfe.de